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Die Wärme aus dem Boden könnte genutzt werden

Der Verein für Geothermische Kraftwerke Aargau interessiert sich für das Bohrloch bei der Thermalquelle Schiffacker in Rheinfelden. Das warme Wasser könnte für einen Wärmeverbund genutzt werden. Ein konkretes Projekt gibt es aber noch nicht. Lesen Sie dazu mehr auf der hier.

Ungenutzte Thermalquelle: Bohrloch bleibt doch offen – Wärmeverbund als Option

Die Rheinfelder Thermalquelle im Schiffacker darf für weitere zehn Jahre offen bleiben. Der Kanton verzichtet auf die Schliessung. Die Stadt will das warme Wasser für einen Wärmeverbund nutzen. Die Wärme des Wassers reicht für ein Bad nicht aus. Lesen Sie dazu mehr auf der AZ-Webseite (18.06.2014).

Geothermie: Volle Kraft voraus

Energiepolitik. Trotz Erdbeben und drei gescheiterten Projekten: Energieministerin Doris Leuthard will weiterhin stark in die Geothermie investieren. Zahlreiche Parlamentarier sind skeptisch. Lesen Sie dazu mehr im Artikel der AZ vom 05. Juni 2014.

St. Galler Tiefengeothermie Projekt: Singlette bleibt Option

Wie gestern und heute aus den Medien zu erfahren ist, kann das Tiefengeothermie-Projekt in St. Gallen nicht wie geplant weitergeführt werden. Die Gründe dafür sind Ihnen sicher schon bekannt.
So fliesst einerseits trotz Temperaturen von bis zu 145°C zu wenig Wasser aus der Tiefe nach. Zudem strömt Gas aus der Bohrung aus und das Risiko weiterer Erschütterungen bei der Realisation einer zusätzlichen Bohrung ist sehr hoch.
Die St. Galler verzichten darum auf die Realisation einer weiteren Bohrung. Ebenfalls verzichtet wird aufgrund der hohen Investitionskosten und geringen Effizienz auf den Einbau einer Tiefen-Erdwärmesonde (Details).
In den nächsten Monaten wird jedoch abgeklärt, ob eine Gasförderung aus der bestehenden Bohrung und eine Einspeisung desselben ins Gasnetz der St. Galler Stadtwerke machbar ist.
Was bedeutet diese Nachricht für die Ziele des VGKA bis im Jahre 2020 ein erstes geothermisches Kraftwerk zu realisieren, welches sowohl Strom erzeugen wie Wärme verteilen kann?
Grundsätzlich ändert sich für uns gar nichts. Denn: unser Ziel ist es in die stark gestörten, kristallinen Gesteine am Rande des nördlichen Permokarbontrogs zu bohren und dort die in den Bruchzonen zirkulierenden heissen Wässer zu erschliessen. Im Gegensatz zu St. Gallen gibt es in diesen kristallinen Gesteinen keine Gasproduktion.


Erfolg in Unterföhring: neue Bohrung liefert heisseres Wasser als erwartet

Die deutschlandweit bislang einmalige Erweiterung einer bestehenden Geothermieanlage in Unterföhring startet mit einer guten Nachricht: Die neue Tiefenbohrung des örtlichen Wärmeversorgers GEOVOL liefert heißeres Wasser als erwartet ... >> mehr


Die Thermalquelle muss nicht verschlossen werden

Rheinfelden. Für ein Thermalbad reicht die Quelle im Schiffacker nicht aus. Aber vielleicht kann das warme Wasser, das dort fliesst, irgendwann für einen Wärmeverbund genutzt werden (Badische Zeitung, 26. April 2014).


Aarau reduziert fossile Energien

Wärme- und Kälteverbunde geplant - Potenzial für Geothermie. Ein Artikel über die Ziele des VGKAs in der Zeitschrift Wohnwirtschaft des HEV Aargau, Nr. 5, Mai 2014.


Besichtigung des Wärme-/Kälteverbunds Kasino Aarau

Der VGKA und die IBAarau laden VGKA Mitglieder zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Geothermie in der Stadt Aarau am 24. März 2014 ein. Details können hier heruntergeladen werden.


Pioniere sind durch nichts zu erschüttern

Aargauer Verein strebt trotz Erdbebenrisiko ein Pilotkraftwerk für Strom und Wärme an. Erste Erkenntnisse zur Machbarkeit eines Geothermiekraftwerks im Raum Brugg wurde von der IBB Holding AG veranlasst (Aargauer Zeitung, 1. März 2014).


Geothermie Heizkraftwerk Sauerlach (Stadtwerke München) im Dauerbetrieb

Ökostrom und umweltfreundliche Wärme für tausende Haushalte: Mit der Geothermie-Anlage Sauerlach verfolgen die Stadtwerke München konsequent ihr Ziel, so viel Ökostrom in eigenen Anlagen zu erzeugen, wie die bayerische Hauptstat verbraucht (Umwelttechnik Schweiz, 1-2/14).


Trotz Risiko weiterhin optimistisch

St. Gallen und der Gasfund in St. Urban entmutigen die «Oftringer» nicht (Oltner Tagblatt, 19. Februar 2014).


Das Aus der Geothermie in St. Gallen lässt die Aargauer kalt

Im letzten Sommer kam es beim Geothermieprojekt in St. Gallen zu einem Erdbeben. Trotz dieser Probleme halten die Verfechter eines Erdwärmekraftwerks im Aargau an ihrem Ziel fest (Aargauer Zeitung, 17. Februar 2014).


Trotz Rückschlag in St. Gallen zieht VGKA ein positives Fazit

Mit Bedauern nimmt der Verein Geothermische Kraftwerke Aargau vom Rückschlag für das St. Galler Projekt zur Förderung der Erdenergie Kenntnis. Für die Geothermie im Kanton Aargau zieht der Verein jedoch positive Erkenntnisse aus dem St. Galler Pionierprojekt (Medienmitteilung VGKA, 14. Februar 2014).


Geothermie-Projekt St. Gallen - Medienmitteilung: Ergebnisse Produktionstests und weitere Schritte

Die Produktionstests der Tiefbohrung sind ausgewertet. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse ist die Umsetzung des ursprünglich geplanten Betriebskonzepts in Frage gestellt. Die Stadt prüft alternative Betriebs- und Erschliessungskonzepte (Medienmitteilung Geothermie-Projekt St. Gallen, 13. Februar 2014).


Nur die Erdgötter nicht provozieren

Das St. Galler Geothermieprojekt steht vor einer Redimensionierung. Um die Energie aus der Erde wie ursprünglich geplant zu nutzen, wäre eine zweite Bohrung notwendig. Diese wollen die Verantwortlichen aber unbedingt vermeiden (Tagblatt Online, 19. Januar 2014).


Aufgerüttelt aber nicht aus der Ruhe gebracht

Der Dialog mit der Bevölkerung und den Behörden schafft Vertrauen und sorgt für Unterstützung fürs Geothermie Projekt St. Gallen (Stiftung Risiko-Dialog, Dezember 2013).


Wie weiter nach dem Beben?

Interview mit Stadtrat Fredy Brunner, Direktor Technische Betriebe der Stadt St. Gallen (Stiftung Risiko-Dialog, Dezember 2013).


Neue Gesetze für den Untergrund: Umstrittene Suche nach Gas Und Wärme

Artikel über den Entwurf für neue Gesetze zur Nutzung des Untergrundes für Wärme und Gasproduktion (Neue Zürcher Zeitung, 08. Januar 2014).


Firmengründung Erdwärme Oftringen AG

Oftringen Firmengründung für Erdwärmenutzung (Aargauer Zeitung, 05. Dezember 2013).


Newsletter 2/13

Der Verein Geothermische Kraftwerke Aargau veröffentlicht den zweiten Newsletter des Jahres 2013.


Produktionstests in St. Gallen erfolgreich abgeschlossen

Am 2. November 2013 wurden die Gas-Wasser Produktionstests abgeschlossen. Die erfolgreiche Ergebnisse können unter www.geothermie.stadt.sg.ch nachgelesen werden. Weitere Informationen über das Tiefengeothermie-Projekt in St. Gallen stehen auf info-geothermie.ch zur Verfügung


Kommentar Dr. Keller

Hier ein Kommentar unseres Fachberaters des VGKS-ZG betreffend des kleineres Erdbebens in St. Gallen.


Nicht zu nahe bei einer Stadt

Stellungnahme des VGKA zum Erdbeben in St. Gallen (Leitartikel).


Heisses Wasser statt warmer Luft

Der von der AZ am 11. Mai 2013 veröffentlichte Artikel über die Generalversammlung des Vereins Geothermische Kraftwerke Aargau (VGKA) spricht im Wesentlichen die Probleme an, mit welchen der Verein zurzeit zu kämpfen hat. Nachdem aber alle Investitionsprojekte im Energiebereich momentan unter grossen Unsicherheiten leiden, ist die Aussage, dass eine gewisse Ernüchterung der Euphorie beim VGKA Platz gemacht hat, so nicht korrekt. Der Vorstand des VGKA war sich immer bewusst, dass bis zur Erstellung eines ersten Geothermie-Kraftwerks im Kanton Aargau noch viele Hürden zu nehmen sind. Die Aussichten diese zu überwinden, sind aber deutlich besser, als im Artikel dargestellt.
Zum Artikel möchte ich als Präsident darum noch einige wesentliche Präzisierungen anbringen:

  • Eine Tiefbohrung, wie jene in St. Gallen, kostet zwischen 10 und 20 Mio. Franken. Die im Artikel angegebenen 100 bis 150 Mio. Franken beziehen sich jeweils auf die ganzen Anlagen. Mit einem Geothermie-Kraftwerk kann schon ab 120°C effizient Strom erzeugt werden.
  • Bei der Potenzialangabe für eine Pilotanlage werden zwischen 2 und 10 Megawatt Leistung angegeben. Diese Angaben betreffen nur die elektrische Leistung (Stromerzeugung).
  • Jene der Wärmeproduktion liegt eine Zehnerpotenz höher, also zwischen 20 und 100 Megawatt. Bevor wir jedoch eine Bohrung realisiert und damit die zur Verfügung stehende Reservoirtemperatur und Wassermenge ermittelt haben, sind all diese Zahlenangaben sehr theoretisch.

Wir vom VGKA meinen, es wäre an der Zeit, Mut zu beweisen, Fakten zu schaffen und endlich einen zukunftsweisenden Weg zu beschreiten: Die zeitnahe Realisierung einer Geothermischen Kraftwerkgesellschaft gehört dazu.

Dr. Mark Eberhard
Präsidium

Artikel-Downloads:
Ernüchterung statt Euphorie (Aargauer Zeitung, 11. Mai 2013)
Geothermie kommt später (Aargauer Zeitung, 11. Mai 2013)
Erst warme Luft statt heisses Wasser (Aargauer Zeitung, 11. Mai 2013)


Medienkonferenz der Stadt St. Gallen

Medienkonferenz zum Erdbeben in St. Gallen (14.07.2013).


Begehrte Pionierrolle auf dem Weg in die Tiefe

Zürich verkenne das Potenzial der Tiefengeothermie und drohe gegenüber anderen Kantonen den Anschluss zu verlieren, kritisiert eine Allianz von FDP, BDP und CVP. Die Zürcher Baudirektion widerspricht (Leitartikel).


Luzern setzt auf Wärme aus der Tiefe

Geothermie im Kanton Luzern soll die tief unter der Oberfläche vorhandene Wärme zur Energiegewinnung nutzen. Die Konzessionsdauer für Geothermie-Anlagen beträgt 40 Jahre (Leitartikel).


Zehn Millionen Franken für Wärme aus der Tiefe

Tiefengeothermie soll für die Schweizer Energieversorgung wichtiger werden. Die ETH Zürich erhält zehn Millionen Franken, um die Forschung in dem Feld voranzutreiben (Leitartikel).


Newsletter 1/13

Der Verein Geothermische Kraftwerke Aargau veröffentlicht den ersten Newsletter des Jahres 2013.


Heller will aktualisierte Eigentümerstrategien

Leitartikel über Grossrat Daniel Hellers Interpellation betreffend der Überarbeitung der Beteiligungs- und Eigentümerstrategien von Firmen, welche sich im Besitz des Kantons Aargau befinden. Dabei wirft er auch Fragen über die Möglichkeit der baldigen Realisierung eines ersten geothermischen Kraftwerks im Kanton Aargau auf (Aargauer Zeitung, 13. März 2013).


Das Ziel ist ein Pilot-Kraftwerk bis im Jahr 2020

Leitartikel und Übersichtskarte zum Eignungspotenzial für ein geothermisches Kraftwerk im Kanton Aargau (Aargauer Zeitung, 3. Dezember 2012).


Besuch des Geothermischen Kraftwerks in Larderello (Toskana - Italien)

Insgesamt 27 Mitglieder des VGKA haben vom 12. bis 14. Oktober 2012 das geothermische Kraftwerk in Larderello besucht.


Engagement für Geothermie

Im Zusammenhang mit der umweltschonenden, aber doch effizienten Energiebeschaffung engagieren sich die IBAarau und die IBB-Gruppe Brugg seit dem Jahr 2010 stark für die Geothermie (>>mehr).


Kenia: Strom aus Erdwärme

Kenia setzt auf zukunftsweisende Technologie um Strom aus Geothermie zu erzeugen, wie afrika.info berichtet. Im Unterschied zur Schweiz liegt in Kenia mit dem ostafrikanischen Grabensystem eine Hochentalpiezone für Erdwärme.


AEW Energie AG auf der Generalversammlung

Peter Bühler von der AEW Energie AG hielt auf der Generalversammlung des VGKA 2012 den Vortrag "AEW Energie AG und Geothermie", der für Sie zum Herunterladen bereit steht.


Stefan Attiger (FDP) empfiehlt Geothermie

Im Interview der AZ vom 4. Mai 2012 empfiehlt Stefan Attiger (FDP) einen schnellen Einstieg in die Zukunftstechnologie Geothermie.


Voller Energie trotz Tiefschlägen

Die NZZ veröffentlichte am 10. April 2012 den Artikel Voller Energie trotz Tiefschlägen.


Newsletter 1/12

Der Verein Geothermische Kraftwerke Aargau veröffentlicht den Newsletter des Jahres 2012.


100. Mitglied

Wir freuen uns die Gemeinde Dottikon als das 100. Mitglied im Verein Geothermische Kraftwerke Aargau begrüssen zu dürfen.


Vortrag für die Gemeindeammänner des Kantons Aargau

Am 17. Januar 2012 fand im Kultur- und Kongresszentrum in Aarau ein Vortrag für die Gemeindeammänner des Kantons Aargau statt. Die Folien stehen für Sie zum Herunterladen bereit. Als Vortragende waren Dr. Daniel Heller, Marco Huwiler, Dr. Mark Eberhard und Dr. Hans-Kaspar Scherrer vertreten


Kenia setzt auf die Geothermie

Zur Überwindung des chronischen Strommangels setzt Kenia auf den Ausbau der Geothermie. Nach dem Entwicklungsplan des Energieministeriums (Least Cost Power Development Plan) soll die Geothermie in Kenia bis in vier Jahren 58% der zusätzlich ins Netz gespeisten Energiemenge liefern. Der NZZ-Artikel vom 22. November 2011 berichtet darüber.


Vortrag bei der aargauischen naturforschenden Gesellschaft

Am Mittwoch, den 26. Oktober wird Vereinspräsident Dr. Mark Eberhard im Mühlbergsaal im Naturama, Bahnhofsplatz Aarau, einen Vortrag zum Thema "Geothermische Kraftwerke im Kanton Aargau" halten. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 (Trunk um 19:30).
Die Veranstaltung ist für alle zugänglich und gratis.
Wir freuen uns, Sie an dem Anlass begrüssen zu dürfen.


NEWSLETTER 1/11

GEOTHERMIE 1/2011 - Newsletter des Vereins Geothermische Kraftwerke Aargau VGKA
Sehr geehrte Damen und Herren

Im Rahmen eines vermehrten Ausbaus der alternativen Energien ist die Geothermie der grösste Hoffnungsträger zur Produktion von umweltfreundlicher Bandenergie. Stromgewinnung aus der Tiefe der Erde: Der Verein Geothermische Kraftwerke Aargau VGKA präsentiert Ihnen hiermit die erste Ausgabe seines Newsletters GEOTHERMIE. Unser Verein hat sich zum Ziel gesetzt, raschmöglichst im Kanton Aargau ein geothermisches Kraftwerk zu realisieren.

Im Newsletter berichten wir Ihnen über die Tiefen-Geothermie, unsere Aktivitäten sowie die Nutzung der Energie aus Erdwärme. In der ersten Ausgabe gehen wir dem Geothermie-Eldorado in Süddeutschland auf den Grund und erklären, wie im Raum München die Strom- und Wärmegewinnung mittels Geothermie funktioniert. Im Fokus steht weiter das regulatorische Umfeld im Kanton Aargau: Das geplante Gesetz über die Nutzung des tiefen Untergrunds und die Gewinnung von Bodenschätzen (GNB) steht unmittelbar vor der erstmaligen parlamentarischen Beratung. Der VGKA begrüsst die Bemühungen des Kantons, einen Rechtsrahmen für die Nutzung der Tiefen-Geothermie zu setzen. Der VGKA warnt aber vor einer möglichen Überregulierung und weist auf einen mangelnden Schutz des unternehmerischen Risikos potenzieller Konzessionäre hin.

Wir hoffen, Ihnen mit unserem Newsletter die künftige geothermische Stromproduktion ein Stück näher gebracht zu haben und bedanken uns für Ihr Interesse und Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. Mark Eberhard

Präsidium


Besichtigung geothermie Bohrung Taufkirchen / Geothermisches Kraftwerk Unterhaching (D)

17. August 2011. Der VGKA Vorstand zu Besuch bei der Bohrung Taufkirchen und im geothermischen Kraftwerk in Unterhaching, südlich von München. Der gesamte Vorstand des Vereins Geothermische Kraftwerke (VGKA) hatte die Gelegenheit die sich zurzeit auf 2'600 m Tiefe befindliche Geothermiebohrung in Taufkirchen zu besichtigen. Vorgesehen ist die Bohrung bis auf 4'000 m nieder zu bringen und von dort 130°C heisses Wasser zur Stromerzeugung und Wärmeverteilung zu fördern. Es ist beabsichtigt drei weitere Bohrungen in diese Tiefe zu realisieren, sodass in naher Zukunft zwei Förder- und zwei Rückgabebohrungen die Wärme- und Stromversorgung garantieren werden. Im benachbarten Geothermiekraftwerk Unterhaching werden zurzeit 3.5 MW Strom erzeugt und 40 MW Wärme an 5'000 Haushaltungen verteilt. Das Wärmenetz soll künftig bis 10'000 Wohneinheiten mit Wärme versorgen.


HEV Aargau - Neuer Gold Sponsor

Der VGKA freut sich, dass der Hauseigentümerverband Aargau als neuer Gold-Partner gewonnen werden konnte und dankt ihm für sein Engagement für die Geothermie.


Der VGKA bezieht Stellung zum GNB

In einem Brief an die Grossräte des Kantons Aargau bezieht der VGKA Stellung zu dem in der kommenden Sitzung der Kommission UBV behandelten Gesetzes über die Nutzung des tiefen Untergrunds und die Gewinnung von Bodenschätzen. Wir vertreten die Sichtweise unserer Mitglieder zu wichtigen Verbesserungen einzelner Bestimmungen des Botschaftsentwurfs. Unsere Vorschläge mit einer kurzen Begründung stehen für Sie zum Nachlesen bereit.


Fotos der Veranstaltung an der Rennbahn


Nachlese zur Veranstaltung an der Pferderennbahn

Der Informationsanlass am 22. Juni wurde von 185 hochkarätigen Teilnehmern wahrgenommen und sehr positiv aufgenommen.
Es stehen Ihnen die Folien der Vorträge zum Herunterladen bereit.


Informationsanlass am 22. Juni in Aarau

Am 22. Juni 2011 findet um 18:00 der Informationsanlass "Stromproduktion mittels Geothermie" des VGKA auf der Pferderennbahn im Aarauer Schachen statt.


Generalversammlung

Den Text der Medienmitteilung zur 1. Generalversammlung des VGKA Sie hier abrufen. Die präsentierten Folien stehen ebenfalls zur Verfügung.


Fotos der Generalversammlung

Medienvertreter dürfen die Bilder der Generalversammlung vom 19.05.2011 unter Nennung des Namens VGKA verwenden. Für ein hochaufgelöstes Bild klicken Sie bitte einfach auf das entsprechende Bild.


5. Energie-Gipfel im Kanton Aargau

Der VGKA freut sich auf die Veranstaltung des 5. Energie-Gipfels im Kanton Aargau am Donnerstag, 24. März 2011 7.00 Uhr im Kultur & Kongresshaus Aarau hinweisen zu dürfen. Weitere Informationen finden sich auch auf www.energie-gipfel.ch. Die Folien zum Vortrag von Dieter Schäfer stehen zur Verfügung.


Factsheet IV

Aarau, 07.02.2011. Im vierten Factsheet erläutert der VGKA die Wege der geothermischen Strom- und Wärmegewinnung.


Factsheet III

Aarau, 21.01.2011. Im dritten Factsheet erläutert der VGKA mögliche Nutzungskonflikte mit einem Geothermiekraftwerk. Die Interessen Anderer werden untersucht, um Konflikte bereits im Vorfeld zu vermeiden.


Factsheet II

Aarau, 18.01.2011. Im zweiten Factsheet stellt der VGKA Ihnen verständliche Information zu Geologie und Geschichte zusammen. Verschaffen Sie sich einen Überblick zu Geologie, Tektonik und Hydrologie des Gebiets und lesen Sie die übersichtliche Zusammenfassung.


Factsheet I

Aarau, 07.01.2011. Der VGKA veröffentlicht das erste Factsheet, auf dem Sie die wichtigsten Ziele und Beweggründe des Vereins nachlesen können. Der Kanton Aargau hat Standortvorteile im Bereich der tiefen Geothermie.
Lesen Sie die übersichtliche Zusammenfassung.


Veranstaltungen

Am 8. Januar 2011 hielt Dr. Mark Eberhard (VGKA) auf der Informationsveranstaltung der FDP.Die Liberalen Aargau den Vortrag "Neue erneuerbare Energien - Geothermie im Aargau ". Nähere Informationen können im Flyer nachgelesen werden. Die Vortragsfolien stehen für Sie auf der Downloadseite zum Nachlesen bereit.


Medienmitteilung

Am 6. Januar 2011 gab der VGKA eine Medienmitteilung zum Gesetz über die Nutzung des tiefen Untergrunds und die Gewinnung von Bodenschätzen (GNB) heraus. In der Bekanntmachung schlägt der VGKA wesentliche Änderungen zum Anhörungsentwurf vor. In diesem Zusammenhang kann die Medienmitteilung sowie die Vernehmlassungsantwort des VGKA heruntergeladen werden.


VGKA schlägt wesentliche Änderungen zum Anhörungsentwurf vor:

Der Aargau verfügt über ein grosses Potenzial für die geothermische Stromproduktion. Daher begrüsst der Verein Geothermische Kraftwerke Aargau das Bemühen des Kantons, einen Rechtsrahmen für die nachhaltige Nutzung der Geothermie zu schaffen. Der Anhörungsentwurf tendiert aus Sicht des VGKA jedoch zur Überreglementierung und lässt an zahlreichen Stellen zuviel Spielraum für behördliche Willkür auf Kosten möglicher Konzessionäre. Besonders schwer wiegt der mangelnde Schutz des unternehmerischen Risikos. Ohne diesen wird im Aargau darum kaum ein Unternehmen nach geeigneten Wärmequellen suchen. Deshalb ist der Gesetzesentwurf, soll er Projekte ermöglichen und nicht verhindern, entsprechend zu überarbeiten.


Aarau, 6. Januar 2011: Ein riesiges Potenzial an Wärme liegt im Innern der Erde vor. Rund 99 Prozent der Erde sind heisser als 1'000 Grad Celsius. Abgestuft nach dem vorliegenden Temperaturniveau steht uns die Erdwärme zur indirekten und direkten Beheizung und zur Fernwärmeverteilung sowie Stromproduktion zur Verfügung. Der Kanton Aargau ist aufgrund des erhöhten Wärmezuflusses aus dem Untergrund für die geothermische Stromproduktion besonders geeignet.

Von allen neuen erneuerbaren Energien hat die Geothermie das grösste theoretische Potenzial. Zudem kann die Geothermie im Gegensatz zu den meisten neuen erneuerbaren Energien wertvolle Bandenergie liefern, wie es heute in grösserem Mass in der Schweiz nur Wasser- und Kernkraftwerke können - rund um die Uhr, nachhaltig, erneuerbar und frei von Emissionen.

Vor diesem Hintergrund unterstützt der Verein Geothermische Kraftwerke Aargau (VGKA) die Absicht des Regierungsrats des Kantons Aargau, mit gesetzlichen Grundlagen einen klaren Rechtsrahmen für die nachhaltige Nutzung der Geothermie zu schaffen. Insbesondere begrüsst der VGKA die Absicht, die geothermische Nutzung des tiefen Untergrunds nicht durch die Erhebung von Konzessionsgebühren finanziell zu belasten. Eine derartige Belastung würde potenzielle Investoren von Kraftwerksprojekten abhalten, da sie Projekte auf absehbare Zeit unrentabel machen würde.


Schutz des unternehmerischen Risikos notwendig

Das in die Anhörung gegebene Gesetz über die Nutzung des tiefen Untergrunds und die Gewinnung von Bodenschätzen (GNB) erschwert aber in seiner vorliegenden Fassung auf andere Art und Weise die ökonomisch vertretbare Nutzung der Geothermie. Unternehmerischer Erfolg begründet sich nicht zuletzt auf der Fähigkeit, Chancen zu erkennen und wahrzunehmen. Die für eine Umsetzung notwendigen Investitionen erfolgen in einem wettbewerblichen System und sind mit Risiken verbunden. Dies gilt auch für die Exploration von geeigneten Wärmequellen. Diese Risiken können jedoch nur übernommen werden, wenn Ideen und Anstösse für die Entwicklung neuer Geschäftsfelder geschützt werden. Dafür stehen beispielweise der Schutz des geistigen Eigentums sowie das Patentwesen.

Der vom Regierungsrat vorgelegte Entwurf bestraft jedoch die Übernahme unternehmerischen Risikos. So sollen die getätigten Vorabklärungen den Behörden kostenlos übergeben und teilweise veröffentlicht werden. Diese Bestimmung wird bewirken, dass Mitbewerbende auf sich ergebende wirtschaftliche Chancen ohne deren Dazutun aufmerksam gemacht werden. Wer investiert, bohrt, exploriert und abklärt, möchte wohl dann auch die Erdwärme nutzen und Werke und Wärmenetze bauen und betreiben können. Wenn seine Explorationsergebnisse aber allen zugänglich werden, wird er kaum die Investitionsrisiken auf sich nehmen. Mit diesen wirtschaftsfeindlichen und unrealistischen Bestimmungen greift der Kanton in unzulässiger Weise in den Wettbewerb ein. Diese Bestimmungen sind daher hinsichtlich eines Datenschutzes zu überarbeiten.


Unklare Kompetenzen und Beurteilungskriterien

Der VGKA bemängelt weiter, dass Entscheidungen im Konzessionsverfahren ohne klare Beurteilungskriterien sowie durch kantonale Ämter ohne entsprechendes Fachwissen gefällt werden. So bleibt für den VGKA die Zuständigkeit für die Eignungsprüfung des Gesuchsstellers und seiner Mitbewerber für eine Zuschlagsentscheidung im Unklaren. Es fehlen jegliche Hinweise zu den Beurteilungskriterien. Sie wären mindestens in einer Verordnung festzuhalten.

Ein weiteres Beispiel liefert die Abklärung der Eignung des Untergrunds. Es wird nicht aufgezeigt, welche kantonale Behörde darüber entscheidet. Es ist aber anzunehmen, dass beim Kanton entsprechende Fachleute fehlen. Zudem besteht die Gefahr, dass dieser Entscheid nicht rein fachlich, sondern auch politisch gefällt wird. Ausgewiesene Fachleute sind zwingend in den Entscheidungsprozess einzubinden.


Fachlich falsche Abgrenzung des «tiefen Untergrunds»

In der Nutzung der Erdwärme wird je nach Tiefe der Nutzung unterschieden. Im Anhörungsbericht wird behauptet, dass Erdwärmesonden tiefer als 300 Meter von der Leistung her nicht nötig seien. Diese Aussage beruht auf überholten Erkenntnissen. Damit werden zukunftsweisende Technologien wie beispielsweise die Direktheizung oder platzsparende, leistungsfähige Tiefen-Erdwärmesonden verhindert. Die Fachverbände (zum Beispiel geothermie.ch, Informationsstelle Geothermie (ISG), FWS, SIA) sprechen deshalb von "oberflächennaher Geothermie" bis in Tiefen von 400 Metern. Bis zu diesen Tiefen werden normalerweise Erdwärmesonden für Ein- und Mehrfamilienhäuser realisiert. Diese willkürlich zu hohe Ansetzung der Abgrenzung des «tiefen Untergrundes» um mindestsns 100 Meter behindert im Vergleich mit anderen Kantonen die Innovation im Bereich der Nutzung untiefer Erdwärme. Die Grenze ist auf mindestens 400 Meter anzusetzen. Der VGKA begrüsst jedoch, dass für Erdwärmesonden grundsätzlich keine Konzession gemäss dem Gesetz notwendig ist.


Weitere Auskünfte:
Dr. Mark Eberhard, Präsident VGKA,
062 823 27 07


Der am 4. Mai 2010 gegründete Verein Geothermische Kraftwerke Aargau will mittels Aufklärungsarbeit im wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Umfeld die Voraussetzungen zur Gründung einer in der Energiewirtschaft verankerten Explorationsgesellschaft schaffen. Mit ihr soll bis 2020 ein erstes geothermisches Kraftwerk im Aargau realisiert werden. Dem Verein gehören natürliche und juristische Personen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft an.


Gründung des Vereins

  • Gründung des Vereins Geothermischsche Kraftwerke Aargau am 4. Mai 2010
  • Mitgliederantrag
  • Strategie & Kommunikationsaufbau


Die Gründungsmitglieder (von links nach rechts): Dieter Schäfer (Aktuar), Dr. Mark Eberhard (Präsident), Martin Hess (Kassier)